chaenomeles japonica CidoDornenlose Fruchtsorte aus Lettland.

Sie entwickelt sich zu einem kleinen, ausladenden Strauch. Im Frühling erscheinen orangefarbene Blüten, aus denen sich im Herbst zahlreich kleine, gelbe Früchte entwickeln. Die Ernte wird durch das Fehlen von Dornen erleichtert. Man sollte sie vor den ersten Frösten durchführen. Die Früchte sind hocharomatisch und können zu Konfitüre, Gelees oder Saft verarbeitet werden.

Cido ist auf Fremdbestäubung angewiesen. Vorrangig zum Anbau in Privatgärten empfohlen.

chaenomeles Nika owoceUkrainische Fruchtsorte.

Sträucher erreichen bis 1m Höhe und Breite, mit ausladenden, dornenlosen Zweigen. Blumen orangefarben. Früchte reifen Anfang September, sind rund, mit gelber Fruchthaut und einem Gewicht von 40-100g.

Aufgrund ähnlicher Strauchform wird diese Sorte vor allem als Bestäuber für Cido, zum Anbau in kleinen Gärten empfohlen.

chaenomeles kalifUkrainische Fruchtsorte.

Starkwachsender Strauch mit aufrechter Krone, bis 1,7m hoch und breit. Zweige fast dornenlos. Aus hellrosafarbigen Blüten entwickeln sich große, elliptische Früchte mit gelber Haut, die in der zweiten Septemberhälfte reif werden und 80-150g auf die Waage bringen. Das Fruchtfleisch ist hart, aromatisch, säuerlich.

Sorte mit sehr hohem Ertragspotential, für Erwerbsanbau und Privatgärten gleichermaßen gut geeignet, benötigt aber genau wie Cido einen Pollenspender.

chaenomeles Maksym owoceUkrainische Fruchtsorte.

Weitgehend dornenloser Strauch mit etwas schwächerem Wuchs als Gold Calif, bis 1,4m hoch und breit. Blüten hell rosa. Die Früchte sind rundlich, bis 6cm groß und 60-80g schwer (max. über 100g). Wertvolle Sorte auch nicht zuletzt wegen der frühen Reifezeit, die Ende August einsetzt. Die Früchte lassen sich leicht von den Zweigen lösen, worin sich Maksym von der Japanischen Scheinquitte unterscheidet, bei der die Früchte sehr fest sitzen und dadurch beim Pflücken oftmals die Zweige beschädigt werden.

Eine früh und außergewöhnlich reich tragende, vorzüglich sowohl für Obstplantagen als auch Hausgärten geeignete Sorte.

 

 

chaenomeles owoce2Scheinquitten, auch Zierquitten genannt, werden von vielen mit der Echten Quitte verwechselt, mit der sie übrigens ziemlich nah verwandt sind und früher sogar zu einer Gattung gezählt wurden. Es existieren 3 Arten aus Ostasien, alle mit bedornten Zweigen, sowie einige Hybriden.

Auf eigenen Wurzeln wachsend stellen sie durchschnittliche Bodenansprüche. Der Boden pH-Wert sollte jedoch leicht sauer sein, ansonsten kommt es zu Chloroseerscheinungen bei den Blättern. Scheinquitten ziehen sonnige Standorte vor, vertragen aber auch Schatten, wo sie jedoch schlechter Blüten und Früchte ansetzen. Sie sind ziemlich unempfindlich gegen Frost und Spätfrost. Ihre Blüten entfalten sich am zweijährigen Holz um die April/Mai-Wende und sind dank hohem Nektarangebot eine wertvolle Bienenweide. Sie sind auf Fremdbestäubung angewiesen - ansonsten entwickeln sich schwach ausgebildete, minderwertige Früchte.
Die Früchte reifen im Herbst und sind ausschließlich in verarbeitetem Zustand verwertbar - roh sind sie noch härter als bei der Echten Quitte. Sie enthalten: 14-17 % Trockenmasse, 1,2-3,1 % Zucker, 0,7-1,3 % Pektine, 3,6-7,2 % organische Säuren. Sie sind außergewöhnlich aromatisch und vielseitig verwertbar. Sie können zu Likör, Marmelade, Gelee, Saft, Quittenbrot und kandierten Früchten verarbeitet werden.
Scheinquitten werden in Hausgärten schon seit langem angebaut, aufgrund ihres dekorativen Erscheinungsbildes während der Blüte. Auch die Verwendungsmöglichkeiten ihrer Früchte sind allgemein bekannt.chaenomeles x superba Etna kwiaty Jedoch erst in letzter Zeit, hauptsächlich durch Züchtung von dornenlosen Sorten, wurde ihr gewerblicher Anbau möglich.
Bei großflächigem Anbau wird empfohlen 3-4 Sorten in aufeinanderfolgenden Reihen zu pflanzen, um eine bessere Bestäubung zu erzielen. Für alle Sorten sollte der Pflanzabstand innerhalb der Reihen ung. 1m, und der Reihenabstand 3m betragen, was eine Bestandsdichte von 3300 Pflanzen pro Hektar ergibt.
Schnittmaßnahmen sind nicht notwendig, lediglich ein Auslichten alter Triebe aller paar Jahre ist vorteilhaft. Krankheiten oder Schädlinge, die relevanten Einfluss auf ihre Gesundheitskondition haben könnten sind nicht bekannt, dank dessen sich kostenintensive Pflanzenschutzmaßnahmen erübrigen und der Anbau ökologisch erfolgen kann.

Wir bieten auf Quitte okulierte Pflanzen an, dank dessen die Sträucher wesentlich stärker sind und größere Zuwächse aufweisen, als auf eigenen Wurzeln wachsende, was jedoch auch mit sich bringt, dass sie auf nährstoffreiche Standorte angewiesen sind. Bei schwachen Böden kann man die Sträucher bis unterhalb der Veredlungsstelle einpflanzen, wodurch sich die Edeltriebe innerhalb eines Jahres bewurzeln und verselbständigen. Zusätzlicher Vorteil dieser Vorgehensweise ist eine höhere Frosthärte solcher Pflanzen, da Zierquitten weniger empfindlich als Quitten diesbezüglich sind.

 

Pflanzanleitung:

- gleich tief einpflanzen wie im Topf oder auch 5-10cm bis unterhalb der Veredlungsstelle einpflanzen (um den Edeltrieb zu bewurzeln)
- im Vorfrühling die Triebe auf die Hälfte einkürzen